Die Tube Show 2016 fand vom 4. bis 8. April in Düsseldorf statt. Axxair war dabei, und wir möchten Ihnen unsere Eindrücke von dieser Messe schildern!
Die „Tube 2016“, die weltweit führende Fachmesse für Fachleute der Rohrindustrie, die am 4. April in Düsseldorf eröffnet wurde und am Freitag ihre Pforten schließt, hat wie jedes Jahr ihr Potenzial voll ausgeschöpft. Der deutliche Rückgang der Ölpreise hat sich zwar negativ auf den Markt für Großrohre ausgewirkt, doch insgesamt bleibt die Branche weiterhin stabil, und einige Marktsegmente verzeichneten sogar ein anhaltendes Wachstum,wie aus dem auf der Website der Veranstaltung veröffentlichten Bericht hervorgeht.
Auf der Messe stellt AXXAIR zwei neue Modelle von Rohrbearbeitungsgeräten, das DC221, um die Auswirkungen von falsch geschnittenen Rohren oder ungenauen Arbeitsmethoden zu korrigieren.
Insgesamt hatte ich zwar den Eindruck, dass es eher schleppend losging, doch schien das Geschäft den Erwartungen zu entsprechen – zumindest gemessen am Besucherandrang an unserem Stand.
Ein unverzichtbarer Termin im Kalender für Fachleute aus den Bereichen Schweißen, Schneiden und Anfasen, ist dies eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über Trends und Entwicklungen in unserer Branche zu verschaffen.
Ich persönlich habe daraus folgende drei Erkenntnisse gewonnen:
#1 Tube 2016 ist so „international“ wie eh und je
Auch wenn Düsseldorf Ableger in Indien und Shanghai gegründet hat, bleibt die Tube 2016 aus meiner Sicht eine der „internationalsten“ Messen. Die Vielzahl der Aussteller aus allen fünf Kontinenten sowie der Zustrom von Besuchern aus so vielen Ländern bestätigen dies – als ob es dafür noch eines Beweises bedürfte. Das passt gut, denn die Strategie von Axxair war schon immer, international über ein Netzwerk aus hochleistungsfähigen Vertriebspartnern sowie Tochtergesellschaften zu expandieren, insbesondere in Deutschland, Korea und den USA.
#2 Die Lasertechnologie gewinnt zunehmend an Bedeutung
Die Lasertechnologie scheint sich als Verfahren zum Schweißen und Schneiden unterschiedlichster komplexer Formen immer mehr durchzusetzen. Auf der Veranstaltung waren zahlreiche Anbieter vertreten, darunterMazakmit neuen Maschinen speziell für das Rohrschneiden sowie Rofin, ein weiteres Unternehmen, das sich auf diese Technologie spezialisiert hat.
#3 Chinesische Unternehmen bauen ihre Präsenz aus
Dies gilt insbesondere für die Bereiche Schneiden und Anfasen, in denen chinesische Unternehmen auf dem OEM-Markt Fuß fassen und Produkte für den Wiederverkäufermarkt anbieten. Im Gegensatz zu den Vorjahren waren auch mehr chinesische Unternehmen vertreten, darunterStarfit, das auf der Messe eine Live-Vorführung präsentierte.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Auch wenn es auf dem Schweißmarkt keine technologische Revolution gegeben hat, bleibt die Messe in Düsseldorf ein unverzichtbarer Termin im Kalender der Branche!

