GTAW-Stromquellen: Alles, was Sie wissen müssen

Wie funktioniert eine GTAW-Stromquelle?

Eine Stromquelle ermöglicht es dem Anwender, die Parameter des Schweißprozesses zu programmieren und zu steuern. Bei Verwendung einer „manuellen“ WIG-Schweißstromquelle sind die wichtigsten Parameter die konstante Stromstärke und die geregelten Stromstärkestufen der Schweißenergie. Beide werden vor Beginn des Schweißzyklus festgelegt und ändern sich während des Zyklus nicht.

Die Energie hängt von der Art des Stroms (konstant, gepulst oder nicht), der Lichtbogenspannung (Abstand zwischen Elektrode und Röhre) und der Bewegungsgeschwindigkeit der Elektrode ab.

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Das SAXX ist mit einer Touchscreen-Benutzeroberfläche ausgestattet, die auf einfache Bedienung ausgelegt ist – schließlich sollen unsere Geräte Ihre Produktivität steigern! Unser Orbitalschweißgerät SAXX ist erhältlich in 14 verschiedene Sprachen und ist mit anschaulichen Symbolen ausgestattet, die den Bediener bei der Konfiguration und später beim Schweißvorgang unterstützen.

Beim manuellen Schweißen variiert der Abstand zwischen der Elektrode und dem Rohr je nach Bewegung der Hand des Schweißers.Auch dieVorschubgeschwindigkeit der Elektrode wird vom Schweißer bestimmt.

Aufgrund dieser Überlegungen ist es leicht nachvollziehbar, dass bei manuellen Schweißverfahren die auf das Werkstück übertragene Energie nicht gleichmäßig ist. Die Gleichmäßigkeit hängt von der Geschicklichkeit des Schweißers ab – es liegt auf der Hand, dass eine Wiederholbarkeit des Schweißprozesses nur schwer zu erreichen ist. Bei anspruchsvolleren Anwendungenmuss die Schweißenergie während des gesamten Prozesses geregelt werden.

Pulsstrom kann beim manuellen Schweißen eingesetzt werden. In diesem Fall wird der Strom gepulst und schwankt während des gesamten Zyklus zwischen zwei Wertbereichen. Durch den Einsatz von Pulsstrom ist das durchschnittliche Volumen des Schweißbads geringer und lässt sich leichter kontrollieren.

GTAW-Stromquelle: Manuelles Schweißen versus Orbitalschweißen – worin besteht der Unterschied?

DasOrbitalschweißgerät istfür den Einsatz mit einem Schweißkopf ausgelegt, der die Hand des Schweißers ersetzt. Es gibt jedoch einige wichtige Unterschiede zwischen den beiden. Das Orbitalschweißgerät ist mit einem Schweißkopf ausgestattet, der die Hand des Schweißers ersetzt. Dadurch lassen sich im Vergleich zu einem manuellen Schweißgerät mehr Schweißparameter steuern.

  • Schweißgeschwindigkeit: Eine elektronische Karte steuert sowohl die Motorleistung als auch die Drehzahlregelung. Die Stromquellen können zudem mit zusätzlichen Karten ausgestattet werden, um einen Drahtvorschub, die Lichtbogenspannungsregelung (AVC), die den Abstand zwischen Elektrode und Werkstück reguliert, sowie die Oszillation zu steuern, die die seitliche Bewegung der Elektrode für Anwendungen an abgeschrägten Rohren mit großer Wandstärke ermöglicht.
  • EineintelligentereMensch-Maschine-Schnittstelle zur Steuerung der Schweißprogramme ermöglicht während des Schweißvorgangs eine automatische Anpassung der auf das Werkstück übertragenen Energie an die Schweißposition der Elektrode.
  • Die meisten Stromquellen sind mit einerdigitalenSteuereinheitausgestattet, die zur Regelung des Gasdurchflussesam Schweißkopf sowie des Schutzgasesdient.
  • Datenerfassung während des Schweißvorgangs
  • Einige Stromversorgungen verfügen überkomplexereElektronikplatinen, mit denennahezu jede Art von Motor angesteuert werden kann: Gleichstrommotoren (DC), Schrittmotoren, bürstenlose Motoren – mit oder ohne Encoder, mit oder ohne Drehzahlmesser. AXXAIR-Generatoren können auch Schweißköpfe von Mitbewerbern ansteuern.

Warum sollte man eine GTAW-Stromquelle verwenden?

Manuelle und Orbitalschweißstromquellen sind mit unterschiedlichen Leistungsaufnahmen erhältlich, die im Allgemeinen durch den maximalen Schweißstrom (200 A, 210 A, 300 A, 400 A oder mehr) sowie durch die Netzspannung von 110 V oder 220 V in der „Autoline“-Ausführung (das Schweißgerät erkennt die Netzspannung zwischen 110 V und 220 V automatisch) sowie 380 V oder 440 V definiert.

Der benötigte Strom hängt von der Schweißanwendung und – beim Orbitalschweißen – von der Wandstärke der Rohre und Leitungen ab.

Durch den Einsatz einer Orbitalstromquelle wird der Schweißstrom in jedem einzelnen Moment des Zyklus vollständig geregelt. Die einzige Abweichung, die beim Schweißen ohne Lichtbogenspannungsregelung auftreten kann, hängt von der Geometrie des Werkstücks ab. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend die Einhaltung präziser Werkstücktoleranzen bei Rohren und Formstücken.

Eine perfekteVorbereitung vor dem Schweißenist ebenso wichtig wie der Schweißvorgang selbst, da sie eine optimale Steuerung der Schweißenergie und damit die Wiederholbarkeit des Prozesses ermöglicht. Auf diese Weise müssen Orbitalschweißnähte seltener kontrolliert werden, da die Wiederholgenauigkeit je nach Anwendung bei 99 % oder mehr liegt.

Kurz gesagt: Eine Orbitalstromquelle erleichtert die Steuerung der Parameter und sorgt für gleichmäßigere, wiederholbare Schweißergebnisse. Durch den Einsatz einer solchen Stromquelle erhalten Sie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit Ihres Schweißprozesses, was für bestimmte industrielle Anwendungen zwingend erforderlich ist.

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