Beim Orbital-WIG-Schweißen ist die Nahtvorbereitung entscheidend, um eine optimale Schweißnahtqualität zu erzielen.
Hier finden Sie Informationen zur Erkundung, zur standardisierten Kodifizierung sowie zu den verschiedenen Arten und Methoden der Montage.
Schweißen von dünnwandigen Rohren
Bei Rohren mit einer geringen Wandstärke von weniger als 3 mm (weniger als 0,118 Zoll) ist keine Nahtvorbereitung erforderlich. Bei dickeren Rohren ist eine Nahtvorbereitung unerlässlich, um eine einwandfreie Schweißausführung zu gewährleisten.
BeimAbfasen bearbeitet ein Werkzeug das Rohrende. Immer dann, wenn eine hochpräzise Oberflächenqualität erforderlich ist, ist das Abfasen die beste Lösung.
Wie wäre es mit einem dickeren Rohr?
Beim Schweißen einer Fuge mit Fasen sind beim Orbitalschweißen mehrere Schweißgänge erforderlich. Zum Schweißen von J- oder V-Fasen kommen unterschiedliche Fasenformen zum Einsatz.
Erfahren Sie mehr über die Bedeutung derAnfasung der Rohrenden vordem Schweißen.
Wir raten vom Einsatz einer V-Fase beim Orbital-WIG-Schweißen ab, da das Endergebnis nicht akzeptabel sein wird. Die Schweißnaht weist eine hohle Wurzel und eine negative Einbringtiefe auf. Um dies zu vermeiden, sollten Sie eine J-Fase mit einer Stegbreite von etwa 2 mm / 0,080” (je nach Rohrdicke) wählen. Anschließend müssen Sie die Fuge auffüllen.
Es sind also zwei Arten von Zubereitungen miteinander vereinbar:
- Tulip (J-Fase) ohne Senkung: Rohre mit einer Wandstärke zwischen 3 und 10 mm / 0,118″ – 0,390″ (nur als Anhaltspunkt)
- Tulpenförmige Abschrägung mit Senkung: Wandstärke > 10 mm / > 0,390″
Beim Aufbohren wird der Innendurchmesser des Rohrs leicht bearbeitet, um an jeder Stelle eine gleichmäßige Wandstärke zu gewährleisten.
Tatsächlich können Unterschiede in der Dicke des Materials auch zu ungleichmäßigen Wandstärken am Rand des Rohrs führen.


